Aufgrund des starken und lange wirksamen Treibhauseffektes von CO2 in der Athmosphäre haben wir heute eine herausragende Situation. Um zu verhindern, dass die Erhitzung des Klimas über einen Jahresdurchschnitt von deutlich unter 2 Grad Celsius – angestrebt werden müssen eigentlich 1,5 Grad Celsius – kommt, ist eine global absolute Budgetierung der CO2-Emission erforderlich.

CO2-Budget

Das CO2-Budget bezeichnet die Menge der CO2-Emissionen aus anthropogenen Quellen, die seit Beginn der Industrialisierung freigesetzt wurde bzw. noch freigesetzt werden kann, um mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eine globale Erwärmung über eine definierte Grenze hinaus zu vermeiden. (Wikipedia)

Einmal in die Athmosphäre abgeben, hat CO2 hat seine lange Verweildauer

Im Einklang mit dem jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) seine CO2-Uhr auf den neusten Stand gebracht.

CO2-Uhr

Demnach können gerade einmal noch knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden, um das 1,5-Grad-Ziel nicht zu verfehlen. Je nach dem, welches Temperaturziel betrachtet wird und welche weiteren Annahmen aus der aktuellen Forschung zugrunde gelegt werden, ergeben sich unterschiedliche Angaben. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt (Tendenz nachwie vor steigend), dürfte dieses Budget in gut neun Jahren aufgebraucht sein.

Was passiert, wenn die 2-Grad-Grenze überschritten wird?

Quelle zur Darstellung Gregor Aisch, Datawrapper

Das bisher immer noch wahrscheinlichste Szenario ist das Überschreiten der 3-Grad-Grenze. Sollte diese tatsächlich überschritten werden, werden die sogenannten Kippelemente im Klimasystem angestossen. Dies würde zu einer Verselbstständigung der Zunahme der Erderhitzung führen.

Was, wenn wir nichts tun?

____Redaktion____

Hat Ihnen dieser Text geholfen? Haben Sie Anregungen dazu?
Ich freue mich über Ihre Nachricht.

 

Translate »